Hast du dich schon mal gefragt, worin der Unterschied zwischen einem Alphamann und einem Sigmamann besteht? Vielen ist der Kontrast zwischen einem Alpha und einem Beta bekannt, aber der Sigmamann ist ein Typ, den die meisten Menschen noch gar nicht auf dem Schirm haben. Heute schauen wir uns die zehn größten Unterschiede zwischen einem Alpha- und einem Sigmamann an.
Nummer 1: Partnerwahl
Alphamänner heben sich insbesondere durch ihren offenen und selbstsicheren Zugang zu potenziellen Partnern hervor. Sie scheuen sich nicht davor, den ersten Schritt zu machen und spielen stets mit offenen Karten, mit klaren Signalen hinsichtlich ihrer Interessen. Intrigant ist es, dass Alphamänner im Rahmen ihrer Partnerwahl sehr viel Bedeutung auf das Äußere und die gesellschaftliche Stellung des Partners legen. So bevorzugen sie Menschen, die nicht nur aufgrund ihrer Optik ansprechend sind, sondern darüber hinaus auch dem eigenen Ansehen in der Öffentlichkeit dienliche Auffassungen in sich tragen, und so gut in ihr öffentliches Erscheinungsbild zu integrieren sind. In Beziehungsgefügen haben Alphamänner gern das Sagen in der Beziehung. Anwärtern auf sie ziehen wichtig Personen aus dem Dunstkreis des Alpha-Typus vor, die dazu bereit sind, in das hier vorherrschende Gefüge hineinzupassen und daraus Quelle der Anziehung zu generieren. An solche Chancen zur Findung potenzieller Partner greifen sie ferner gezielt auf öffentlichen Räumen und bei sozialen Veranstaltungen zurück, um so Leute um sich zu scharen und sich dadurch wiederum interessanter zu machen. Sie erfreuen sich an ihrer Präsenz inmitten vieler Augen und betrachten den Auftritt in der Öffentlichkeit als natürlichen Bestandteil ihres Auftritts und ihrer Ausstrahlung, auf welchen Alphamänner überdies sehr stolz sind.
Sigmamänner hingegen präferieren ein subtileres und unabhängigeres Verhalten, sie wirken weniger geradlinig und geben gegenüber ihren Interessentinnen den Vorzug, Beziehungen ohne allzu großen Druck oder ohne vorzeitig geäußerte Ansprüche entstehen zu lassen; ihnen sind geistige Übereinstimmung und Authentizität in der Beziehungsgestaltung wichtig, und sie weisen ein Interesse an Partnern auf, die selbständig denken und handeln können und die sich nicht strikt an gesellschaftliche Konventionen gebunden fühlen. Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt sind in Liebesbeziehungen von Sigmamännern von zentraler Bedeutung; es werden Lebensgefährten gesucht, die als Ebenbürtige agieren und nicht als Anhänger oder Begleiter lediglich dienen sollen. Ihre Gespräche sind von inhaltlicher Tiefe, und die Begegnungen in vertieften, inhaltlichen und nicht oberflächlichen Beziehungen benutzen sie gern für einen persönlichen, tieferen Dialog, zudem suchen sie dazu häufig private Settings auf. In typischer Weise meiden Sigmamänner öffentliche Schauplätze und oberflächliche Begegnungen und suchen eher nach soliden, persönlichkeitsstarken und tieferen Verbindungen, die auf echter geistiger und emotionaler Übereinstimmung beruhen. Der Alphamann kann gegenüber seinen Interessentinnen bisweilen ein wenig mit großem Brimborium auftrumpfen, wenn er zu beeindrucken sucht. Dem gegenüber zieht der Sigmamann ein geheimniskrämerischeres und dezenteres Verhalten vor, in dem er die Stärken seines Handelns gegenüber seiner vielgerühmten Phraseologie betont. Der Sigmamann betont seinen beruflichen Erfolg und paßt bei der Vorgehensweise in der Partnerwahl bisweilen sein Verhalten so an, bis er das Gefühl hat, daß seine Stunde geschlagen hat. Eine bezeichnende Eigenheit des Sigmamanns ist es daher, daß eben Frauen sehr oft auf ihn zukommen und daß er diese durch seine Handlungsweise auf subtile Weise gewinnt. Die mehr stillere und zurückhaltende Art macht ihn für viele Frauen eben besonders attraktiv.
Nummer 2: Optische Erscheinung und Stil
Der Alphamann legt Wert darauf, auch in modischer Hinsicht eine gute Figur zu machen. Er sieht in seinem modischen Outfit nicht nur ein Mittel zur Darstellung und Inszenierung der eigenen Person, sondern auch ein Instrument zur Demonstration und zur Kommunikation von Macht und Status. Der Alphamann ist stets auf der Höhe der Zeit, er hat bei seinem modischen Styling keine Wünsche offen und legt großen Wert auf ein akkurates Äußeres. Gepflegtes Haar und eventuell ein appetitlicher Bart gehören ebenso wie teures Parfum zur Grundausstattung der Alphamänner. Diese permanent genutzten Pflegemaßnahmen sind Bestandteil der alltäglichen Routine und tragen zur Erzeugung eines besonders eindrucksvollen ersten Eindrucks bei. Tk 187 Bei der Wahl seiner Accessoires legt der Alphamann ein besonderes Augenmerk auf die Betonung seines sozialen Ranges. Die bewusst ausgesuchten Statussymbole, zu denen teure Armbanduhren, stilvolle Manschettenknöpfe und verschiedene Luxus-Accessoires gehören, haben nicht nur die Aufgabe, das modische Outfit zu komplettieren, sondern sie dienen auch als „Merkzeichen“ des Erfolges und der sozialen Position des Trägers. Die Mimik ist bestimmt und selbstsicher. Der Gesichtsausdruck des Alphamannes hält sich in bestimmten Grenzen, dabei nutzt der Alphamann auch den Augenkontakt, der häufig gesucht wird, um durch Mimik seine Dominanz zu unterstreichen. Diese Form nonverbaler Kommunikation verschafft ihnen in sozialen und beruflichen Situationen einen Vorteil.
Was die Kleidung betrifft, so verfügt ein Sigma-Mann in der Regel über eine eigenwillige, nicht allzu modische Ausstattung. Sein Dresscode ist unabhängig und prägsam und spiegelt sowohl Individualität als auch Abgrenzung von der Masse wider. Marken sind keine Selbstverständlichkeit bei ihm. Er meidet übertriebene Formalität sowie auffällige Logos und Aufdrucke, um sich im Wortsinn nicht aufzudrängen. Auffälligkeiten in seinem Outfit überlässt er in erster Linie den optischen Extrovertierten. Das bezieht sich nicht zuletzt auf die Eleganz der Körperhaltung, wobei er sich eher darum bemüht, nicht allzu viel Dominanz zur Schau zu tragen. Auch in Haltungen und Gebärden strahlen Sigma-Männer, ob ihres ungezwungenen Auftritts, eine Entspanntheit und Selbstsicherheit aus, die in ihren Augen jedoch keine Pose ist. Im Pflegeverhalten zeigt der Sigma-Mann eine Vorliebe für das Natürliche und eine selbstverständlich betonte Unauffälligkeit, die eben gezielt darauf ausgerichtet ist, andere nicht durch das Aussehen beeindrucken zu wollen. Sie wollen ein zurückgenommenes, authentisches Erscheinungsbild hinterlassen. Bei der Auswahl von Accessoires legt er Wert auf einfach wirkende, aber sorgsam ausgewählte, qualitativ hochwertige Teile, bei denen eher persönliche Bedeutung oder funktioneller Zweck als das Statussymbolisieren im Vordergrund steht. Und auch im Gesicht zeigt er einen eher entspannten oder neutralen – zudem nicht-bedeutungsschweren – Gesichtsausdruck, Neigungen zu unnötigem Starrsinn und direktem Augenkontakt kann man jedenfalls bei ihm nicht beobachten. Gestik und Mimik von Sigma-Männern sind subtil und distanziert, sie spiegeln die Tendenz zur Beobachtung und Analyse handelnder Personen. Aus diesem Zusammenspiel von Haltungen und Gesten, vom Gesichtsausdruck bis zu Outfit, erklärt sich denn ihre für viele recht überraschend wirkende Abgeklärtheit, die in ihrer Eigendenkeigkeit und Unabhängigkeit von Dritten ihre Wurzel hat.
Nummer 3: Jobauswahl
Alphamänner fühlen sich beruflich dort am wohlsten, wo sie die Macht haben, Entscheidungen zu treffen und die Kontrolle auszuüben. Am liebsten kommen sie in Führungspositionen, in denen sie Teams leiten können, in denen sie entscheidende strategische Entscheidungen treffen und bei der Planung des Unternehmenswachstums zentral beteiligt sind. Ein „Terrain“, in dem der Alphamann sich besonders wohl fühlt, umfasst Positionen in jedweder Art der Unternehmensführung, sei es das Topmanagement, Unternehmensberatung, Finanzen, Vertrieb und jedes Terrain, bei dem ein hohes Maß an Wettbewerb und eine hohe Sichtbarkeit im Unternehmen im Spiel sind. Im Alltagsgeschäft sind Alphamänner mit scharfem Auge auf Zielorientierung. Sie setzen sich konkrete Ziele und erwarten, daß ihr Team diese Ziele mit maximaler Effizienz und Effektivität erreicht. Der Arbeitsstil der Alphamänner ist meistens ziemlich direkt. Sie bevorzugen eine strukturierte Umgebung, in der ihre Anweisungen mit aller Präzision befolgt werden; auch schätzen sie Diszipliniertheit. Im Falle, daß es darum geht, vom Gesprächspartner zu verlangen, es zu tun, haben sie eine Überzeugungsstärke und eine Art von Charisma, um andere in eingeplanten Zugzwang zu setzen und damit die gewünschten Resultate zu erlangen. Ihre Fähigkeit, unter Druck zu arbeiten und in Situationen, die schnell entschiedenes Handeln erforderlich machen, führt dazu, daß sie ausgesprochen gute Führungskräfte werden, ganz besonders in dynamischen und angespannten Situationen.
Sigmamänner bevorzugen hingegen Berufe, bei denen sie ein hohes Maß an Freiheit und Unabhängigkeit genießen. Sie fühlen sich manchmal zu karrieren hingezogen, die sie selbstbestimmt ausüben können, wie z.B. Unternehmer, Freiberufler oder Selbständige. Männlichkeit Sigma Männer schätzen die Freiheit, in ihrer Arbeit nicht ständig von anderen überwacht oder durch strikte Regeln eingeschränkt zu werden. Sie sind in der Regel zielorientiert und entscheiden sich für Berufe, bei denen sie nicht nur ein Einkommen, sondern auch eine tiefer gehende Bedeutung und Erfüllung finden. Sigma-Männer streben danach, eine sinnvolle Arbeit auszuführen. Dabei haben sie wenig Lust auf Tätigkeiten, die sie als monoton oder bedeutungslos empfinden, selbst wenn diese gut bezahlt werden. Für Sigmamänner wäre es eine Qual, ihre kreative und unabhängige Natur gegen mehr Geld einzutauschen. Die Freiheit, um neue Wege zu gehen und originale Lösungen zu finden, ist für sie von größter Bedeutung. Kämen Sigma-Männer in ein Angestelltenverhältnis, so würden sie es vorziehen, Positionen zu besetzen, die wenig Kommunikation oder direktes Miteinander erfordern. Das bedeutet jedoch nicht, daß sie unbedarft wären, im Gegenteil, Sigmamänner wissen durchaus wie man sich ausdrückt; nur wollen sie lieber im Hintergrund ein Maximum an Leistung erbringen, um sich voll und ganz auf die gründliche und gewissenhafte Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren zu können. Nicht wenige haben sogar, auch wenn sie angestellt sind, im Hinterkopf einen Plan B, den sie still und leise verfolgen, um vielleicht irgendwann einmal gänzlich in eigenen Rahmenbedingungen arbeiten zu können.
Nummer 4: Kommunikation und Wirkung nach außen
Der Alpha-Mann ist jemand, der immer im Mittelpunkt steht. Der Alpha-Mann liebt es, die Welt zu erobern, und er will auch, dass seine Umwelt es weiß. Die Omega-Männer, die sich auch dazu entschlossen haben, ständig im Mittelpunkt zu stehen, scheuen sich nicht, ihre Stimme zu erheben. Sie nutzen sie voll aus, um gehört zu werden, und werfen sich beim Gruppengespräch in die Rolle des Vorsitzenden, um durch seine Lautstärke die Vorrangstellung zu untermauern. Der himmelweit entfernt von den Alpha-Männern wirkende Sigmane braucht Stille, die es ihm erlaubt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und in die Tiefe zu gehen. Dazu bedarf es keines Krachs und Geplappers, im Gegenteil: Die Sigmas fühlen sich am wohlsten, wenn sie sich in Ruhe entfalten können. Sigmas sind zutiefst unabhängige Gesellen, die bei der Bewältigung ihrer Vorhaben und Vorlieben ganz auf sich allein gestellt sind und dabei nicht nach äußerer Anerkennung lechzen. Ihre Aktionen sind nicht nach Außen gerichtet; außer bei sich selbst blicken sie nicht nach Überraschungen. Dies zeigt sich an ihrer subtilen, zielgerichteten Art, Geschaffenes unbeachtet zu lassen und an der daraus resultierenden Gefühle, für die manch einer nur allzu gern zum Preis einer Selbstaufgabe in die Öffentlichkeit tappt.
Die Herrschaft der Stille dürfte für die Sigmamänner mehr als nur eine Gelegenheit zur Kontemplation darstellen. Im Schutz jener Stille, die sie sucht, lassen sie denken zu, daß hier ein Raum geschaffen wird, in dem sie scheinbar schwer lösliche Probleme zu lösen imstande sind – ein Umstand, der Sigmas, die sich im Leben am liebsten hinter den Kulissen aufhalten, in einen kleinen Kraftquell läßt, die sie für sich immer wieder tappt. Das bedeutet im Klartext, daß sie, weit weg von den täglichen geschäftigen Ablenkungen und der gab es je von sozialen Vibrationen und größeres Lärmam-Boss, am besten zu Potte kommen.
Nummer 5: Teamdynamik
Die Alphamänner neigen dazu, ihre Umgebung zu dominieren und haben einen Drang, zu gewinnen. Sie haben den größten Erfolg in wettkampforientierten Arbeitsplätzen und müssen der „Kapitän des Schiffes“ sein, um beruflich oder privat zu gedeihen. Es kann schwierig sein, wenn auf andere dominante Persönlichkeiten trifft, und das Bedürfnis, die Kontrolle zu behalten, kann oft schwer sein. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie Orte schaffen, in denen die Kräfte der Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsorientierung vorherrschen, eine Kombination von Faktoren, die zu einer Reduzierung der Zusammenarbeit führen. Ihre starke Persönlichkeit und Unnachgiebigkeit können zu guten Ergebnissen führen, zwingen aber auch, ihre Interessen zu Tiefe als eine Person oder der Gruppe, abhängig von der Situation.
Das Sigmamannprofil kümmert sich nicht um den Wettbewerb oder die Dominanz, sie bewegen sich jenseits der Maschen der etablierten Machtstrukturen und Hinterhältigkeiten, um die effizientesten Lösungen hervorzubringen. Ihr Verhalten wird durch die Zusammensetzung und nicht durch kalte Strategie bestimmt, die sie unter betrachten nicht die anderen als Feinde oder Konkurrenten. Sie sind flexibler, so dass sie gerne in einem Team oder in weniger wichtiger Position arbeiten, nur wenn die Arbeit selbst sie befriedigt. Es ist ihre Neigung, sich auf keinen Fall an die ärgerliche Machtstruktur zu klammern, die sie dazu bringt, im Hinblick auf die Problemlösung innovativ und unberechenbar zu sein, und sie sind eine gute Möglichkeit, um Alternativen vorzuschlagen, die in starren Strukturen leicht übersehen werden können. Während ihrer Tätigkeit besitzen sie eine hohe Fähigkeit, die ihnen ermöglicht, sich gut in verschiedene Rollenspiele einzufügen, ohne jemals nach öffentlichen Bestrafungen oder Genehmigungen zu fragen, und sie spielen eine wichtige Rolle in Kollektiven, in denen das Interesse der Gruppe über dem Belang des Individuums stehen soll.













