Ja, Friendzone-Männer sind für Frauen ganz praktisch. Sie helfen ihnen aus, und wann immer ein Problem besteht, sind sie für sie da. Ja, die Frau ist ihm dafür dankbar, aber eine Beziehung mit ihm möchte sie trotzdem nicht. Es ist irgendwie eine unfaire Situation, denn landet man als Mann in der Friendzone, besteht die Gefahr, ausgenutzt zu werden. Gleichzeitig ist man dort emotional festgehakt. Wie man als Mann schnellstens aus der Friendzone rauskommt und wie man sie von Anfang an verhindert, darum geht es im heutigen Video.
Ja, liebe Freunde, ich hoffe, ihr seid gut in den Jahreswechsel gerutscht, und ich wünsche euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr. Heute gibt es wieder ein wichtiges Thema. Ich könnte euch nun eine ganze Reihe Tipps geben, so nach dem Motto „In zehn einfachen Schritten aus der Friendzone raus“. Es gibt viele Videos von Dating-Experten, die versprechen: „Tue diese Dinge, und ich garantiere dir, du kriegst jede Frau, die du willst.“ Ja, es gibt sicher Tipps, die funktionieren, aber aufgrund meiner eigenen jahrelangen Beobachtungen und Erfahrungen als Frau ist es nicht so einfach. Aus meiner Sicht gibt es nur einen wirklichen Rat, wie man als Mann mit der Friendzone umgeht und welchen Vorsatz man sich unbedingt nehmen sollte.
Die meisten Männer unter euch kennen die Situation mit der Friendzone wahrscheinlich. Die Friendzone ist für Männer etwas Schreckliches. Man hat eine platonische Beziehung mit einer Frau, hat es zwar lustig und fühlt sich wohl zusammen, und eigentlich stimmt vieles, aber es geht halt nicht weiter. Es führt zu keiner Beziehung, weder einer romantischen noch einer sexuellen. Das schläft dann irgendwann ein, und der Moment ist verpasst, wo es in eine andere Richtung hätte gehen können.
Gleichzeitig finde ich es schwierig, ständig den Männern zu sagen, was sie tun sollten, damit sie auf mehr Interesse bei den Frauen oder bei ihrem potenziellen Schatz stoßen oder was sie alles falsch machen. Klar, wer im Dating-Markt auf Partnersuche ist, sollte das Flirtspiel ein bisschen beherrschen. Aber ich halte nichts davon, wenn man sich verbiegt oder versucht, ein anderer Mensch zu sein, nur um in einer Kennenlernphase die Projektion oder das Wunschbild der Frau von einem Mann zu erfüllen.
Dieses Video heute ist also als eine Art Orientierung gedacht, also die Friendzone aus der Perspektive einer Frau analysiert. Es gibt Frauen, die haben einen Mann in der Friendzone ganz ohne böse Absicht. Und glaubt mir, wenn ich sage, oft übersieht man es auch, dass die Konstellation für ihn so überhaupt nicht stimmt. Ich hatte auch schon Männer in meinem Leben, mit denen mich eine tiefe Freundschaft verband und die eigentlich mehr wollten. Aber ich habe es nicht gemerkt. Und dann gibt es Frauen, die schon realisieren, dass er gerne eine Beziehung eingehen würde, die den Mann in der Friendzone aber bewusst ausnutzen, also seine Gefühle immer ein bisschen am Köcheln lassen.
Warum? Friendzone-Männer sind für Frauen total praktisch. Sie ruft dann immer so an: „Hast du Lust, mitzukommen?“ Und er geht immer mit. So haben sie einen Helfer für alles: für ihre Autoprobleme, wenn der Computer nicht funktioniert, fürs Zügeln, für Möbel zusammenbauen – whatever. Die Situation ist eigentlich das Äquivalent von Männern, die mehrere Frauen am Start haben. Der Unterschied: Dort ist es eher sexuell motiviert und bei diesen Frauen eher komfortorientiert. Ja, Frauen gehen diese Friendzone-Geschichte sofort ein, denn sie können nur profitieren. Sie mag ihn ja auch, sie unternimmt auch manchmal was mit ihm, und weil er für sie sowas wie eine gute Freundin ist, erzählt sie ihm dann auch von ihren Problemen mit Männern. Das geht manchmal sogar so weit, dass sie zwar für die Beziehung den Kerl mit dem dicken Mercedes gewählt hat, aber dann zu ihrem männlichen guten Freund heulen kommt, wenn es mit ihm nicht funktioniert. Ja, und das frustriert dann viele Männer. Und ich kann es verstehen.
Ja, und es gibt halt auch Männer, die sind es gewohnt, Aufmerksamkeit von Frauen zu erhalten, wenn sie Dinge für sie tun. Für manche Männer ist es eine Art, mit Frauen in Kontakt zu kommen. Man hofft halt auf mehr, und so ist man wenigstens ein kleiner Teil ihres Lebens. Aber du machst dich dadurch klein, du schmälerst deinen Wert, und das wiederum ist für Frauen halt auch ein Abturner. Das ist wie ein Teufelskreis. Der Spruch „Sei nicht zu nett zu Frauen“ kommt nicht von ungefähr. Bist du zu nett und springst immer, wenn sie was will, dann wirst du mit der Zeit uninteressant. Und darum ist der Friendzone-Mann auch eng verbunden mit dem Nice-Guy-Syndrom. Es gibt Männer, die landen nie in der Friendzone, und es gibt solche, die landen immer in der Friendzone, jedes Mal. Ja, und sie hoffen dann auf Jahre hinaus, dass es mal was wird. Aber es wird halt oft nie weiter. Bist du mal in der Friendzone, ist es schwierig, dass sie sich doch noch irgendwann in dich verliebt oder dich super heiß und sexuell attraktiv findet. Es gibt solche Frauen, die fühlen plötzlich anders, aber es ist schwierig, das an alle Männer in der Friendzone zu sagen.
Es gibt eine gute Nachricht: Du bist in die Friendzone reingeraten, also kannst du auch wieder rauskommen. Denn primär liegt es am Mann, da auszubrechen. Die Frau wird an der Situation in den meisten Fällen nichts ändern, denn wie gesagt, für sie ist es bequem. Hier mein ganz realistischer Rat: Du musst dir grundsätzlich überlegen, was du willst. Du musst deine Bedürfnisse überdenken, und du darfst keine Angst davor haben. Du musst deine Situation aktiv ändern, Initiative übernehmen. Die Friendzone passiert ja, weil der Mann ihr die Initiative komplett überlässt. Würde er die Initiative ergreifen, was würde passieren? Ganz einfach: Entweder würde er scheitern, oder es würde mit der Beziehung klappen. Weil er aber Angst vor dem Scheitern hat, tut er eben sehr häufig nichts. Und ich habe das schon so oft beobachtet: Er wartet, bis sie die Initiative übernimmt. Und das tut sie nicht, eben weil es für sie ja so stimmt. Darum muss man sich in aller Ruhe mal überlegen, was man will.
Du hast zwei Optionen: Also entweder machst du es und machst einen Schritt, gestehst ihr deine Gefühle – und ich weiß, das kann total beängstigend sein – oder du änderst nichts, du machst weiter wie zuvor. Ja, hier deine Gefühle zu gestehen, kann Scheitern bedeuten und auch das Ende eurer platonischen Freundschaft. Und das ist schade. Aber auch wenn man scheitert, ist es wenigstens geklärt, und du bist wieder emotional frei. Denn solange man romantische Gefühle hat, ist man gedanklich und emotional besetzt und hat auch kaum Chancen, eine andere tolle Frau kennenzulernen. Scheitern ist je nachdem besser als etwas, das zu nichts führt. Aber kleiner Input: Nach irgendwie zwei Jahren oder so musst du es dann auch nicht mehr mit dem Geständnis deiner Gefühle versuchen. Irgendwann ist der Zug abgefahren.
Sofort aus der Friendzone rauszukommen, liegt in deiner Hand. Du bist es dir wert, dass du dich nicht klein machst und nicht der Reserve-Typ für sie bleibst. Immer wichtig: Du musst deine Situation aktiv ändern, Initiative übernehmen, weil die Friendzone ja passiert, weil der Mann ihr die Initiative komplett überlässt. Würde er die Initiative ergreifen, was würde passieren? Ganz einfach: Entweder würde er scheitern oder es würde mit der Beziehung klappen. Weil er aber Angst vor dem Scheitern hat, tut er es eben sehr häufig nicht. Ich habe das schon so oft beobachtet: Er wartet, bis sie die Initiative übernimmt, und das tut sie nicht, eben weil sie es so stimmt. Darum muss man sich in aller Ruhe mal überlegen, was man will.
Du hast zwei Optionen: Entweder machst du es und machst einen Schritt, gestehst ihr deine Gefühle – und ich weiß, das kann total beängstigend sein – oder du änderst nichts, du machst weiter wie zuvor. Ja, ihr deine Gefühle zu gestehen, kann Scheitern bedeuten und auch das Ende eurer platonischen Freundschaft, und das ist schade. Aber auch wenn man scheitert, ist es wenigstens geklärt, und du bist wieder emotional frei. Denn solange man romantische Gefühle hat, ist man gedanklich und emotional besetzt und hat auch kaum Chancen, eine andere tolle Frau kennenzulernen. Scheitern ist, je nachdem, besser als etwas, das zu nichts führt. Aber kleiner Input: Nach irgendwie zwei oder so Jahren musst du es dann auch nicht mehr mit dem Geständnis deiner Gefühle versuchen. Irgendwann ist der Zug abgefahren. Sofort aus der Friendzone rauszukommen, liegt in deiner Hand. Du bist es dir wert, dass du dich nicht klein machst und nicht der Reservetyp für sie bleibst. Immer du selbst. Du musst nur deine Situation aktiv ändern und keine Angst vor dem Scheitern haben.
Gut, und vielleicht kommt jetzt das Argument: „Aber der Mann kann ja auch versuchen, sich eine Weile zurückzuziehen, die kalte Schulter zu zeigen.“ Vielleicht weckt das ihr Interesse, ja, das könnte funktionieren, und sie sieht ihn dann vielleicht mit anderen Augen. Oder man kann den Vorschlag geben, er solle mal mit einer anderen Frau auftauchen, zeigen, dass er noch andere Optionen hat. Ja, Frauen tendieren dazu, sich für einen Kerl zu interessieren, wenn sie sehen, dass ihn andere Frauen ansprechend finden. Das ist so ein evolutionsbiologisches Ding, das steigert seine Attraktivität. Dann ist es irgendwie spannend, und dann will sie das auch haben. Das kann funktionieren, vielleicht wirst du dann ja plötzlich interessant. Aber es gibt halt auch Frauen, die einen Mann mit einer anderen sehen und sich dann selbst zurückziehen, weil sie denken, der ist schon besetzt, oder sie wollen nicht mit der anderen konkurrieren. Ja, und ganz grundsätzlich: Wenn eine Frau dich nur will, um Besitz zu denken oder um über ihre Konkurrenz zu triumphieren und nicht, weil sie deinen tatsächlichen Wert erkennt, dann hat das wahrscheinlich langfristig eh keine Zukunft. Sie schätzt dich dann nämlich nicht für das, was du bist.
Ja, es gibt viele solcher Spielchen im Dating, und jeder muss halt in sich hineinhören, was für ihn stimmt. Wenn du mit ihr befreundet bleiben willst, dann kannst du die Freundschaft natürlich aufrechterhalten. Weil du aber emotional involviert bist, ist das häufig schwierig. Am besten geht das, wenn man einen neuen Partner hat. So bist du nicht in ihrer Friendzone drin, sondern ihr seid einfach Freunde.
Und jetzt, was tun, damit man gar nicht erst in der Friendzone landet? Beziehungen sind ja am Anfang häufig asynchron, also einer will oft mehr als der andere. Man kann also nicht gleich wissen, wo man bei einer Person steht. Aber man kann am Anfang in der Kennenlernphase auf bestimmte Zeichen achten: Blickkontakt, wie schaut sie dich an? Gibt es kleine Berührungen, sucht sie deine körperliche Nähe? Kommt die Initiative zum Treffen von ihr, auch wenn sie nichts braucht, dich nicht um Hilfe für irgendwas bittet? Interessiert sie sich für dich, so wie du dich für sie fühlst? Flirtet sie mit dir, neckt sie dich? Das sind alles Anzeichen von romantischem oder sexuellem Interesse.
Oder aber bist du einfach der Diener der Bienenkönigin? Verbringst du deine Zeit mit ihr hauptsächlich damit, ihre Bedürfnisse zu erfüllen, ihr das Leben einfacher zu machen? Das lässt sich in den ersten paar Dating-Wochen schon feststellen. Gibt es eine Schieflage, kannst du die Friendzone vermeiden, indem du von Anfang an auf die Balance achtest. Ist sie ausgeglichen, seid ihr ebenbürtig. Ist es komplett unausgeglichen, bist du dann gefragt, eine Entscheidung zu treffen.
Und mit all dem jetzt will ich nicht sagen, dass du einer Freundin nicht helfen kannst oder sollst, aber achte einfach darauf, dass es ausgewogen ist. Dann gibt’s immer noch die Chance, dass sie dich nicht in der Friendzone hält und ihr einfach Freunde seid. Und dann muss man ja auch keinen Vorwurf machen. Oder ihr habt eine ebenbürtige Freundschaft, aus der sich eine Beziehung entwickeln kann.
Ja, bleibt noch die Frage: Müssen jetzt die Männer ihren Charakter ändern, damit sie keine Friendzone-Typen werden, oder sollten Frauen sich mal überlegen, was sie eigentlich an ihren guten männlichen Freunden haben und warum sie sie häufig doch nicht für eine Beziehung auswählen? Diskutiert mit in der Kommentarspalte, ich freue mich wie immer auf eure Meinung. Ich denke ja, Frauen sollten ihre männlichen Freunde, also die Männer, mit denen sie es wirklich gut haben, die gut zu ihnen sind und sie unterstützend und fair behandeln, vielleicht öfter mal in Betracht ziehen.
Haltet die Ohren steif. Bis dann, macht’s gut und tschüss!













