Erhöhe Dein Charisma mit diesen Angewohnheiten

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Was einen Mann charismatisch macht und jeder Mann ganz einfach lernen kann

Hier geht es um fünf bestimmte soziale Gewohnheiten, die darüber entscheiden, ob man punktet oder nicht. Es hat viel mit Charisma zu tun, also diesem speziellen Extra, das einem bestimmte Vorteile im Leben verschafft – sei es im beruflichen Umfeld, in der Clique, im Alltag oder auch bei den Frauen.

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Und keine Sorge, man muss nicht alle fünf Gewohnheiten verinnerlicht haben – schon ein paar davon machen den Unterschied. Wie immer gilt: Man soll sich selbst treu bleiben, authentisch bleiben und sich nicht wegen anderen verbiegen. Das ist wichtig! Was ich hier tue, sind ja immer Denkanstöße, die ich Euch gebe. Nichts ist in Stein gemeißelt.

Die folgenden Gewohnheiten bemerken die Leute, und sie werden sehr positiv wahrgenommen. Und das wirklich Gute daran ist: Jeder Mann kann sie sich aneignen. Jede Frau übrigens auch. Noch besser ist, dass das keine ausgeklügelte Taktik sein muss, sondern Deine natürliche Art wird – ein Teil Deiner Persönlichkeit. Viele charismatische Menschen haben diese Gewohnheiten beiläufig verinnerlicht, und vielleicht gehörst du ja dazu, ohne es zu wissen.

Die letzte dieser Gewohnheiten ist in meinen Augen eine der vorteilhaftesten, und ihr werdet merken, warum.

Das Gespür für eine dosierte Zurückhaltung

Menschen, die das Gespür für eine dosierte Zurückhaltung haben, denken mehr nach und sprechen weniger, weil sie damit beschäftigt sind, zuzuhören und Informationen, die sie hören oder sehen, zu verarbeiten. Charismatische Menschen wissen, wann sie sich aus dem Mittelpunkt nehmen und anderen Raum für ihren Ausdruck geben. Und ich sage „dosiert“, weil es natürlich nicht immer die gleiche Dosis ist. Es kommt auf die Situation an und auf die Menschen um dich herum.

Diese wohldosierte Zurückhaltung ermöglicht es Dir, Deine Umgebung besser zu verstehen und auch subtile Details in Situationen oder von Menschen besser wahrzunehmen, weil du in dem Moment nicht ständig auf dich selbst fokussiert bist. Was wirklich ist: Man kann Menschen durch Beobachtung besser lesen, Situationen besser einschätzen und Chancen, Probleme oder Bedrohungen erkennen, die andere vielleicht übersehen.

Die Gewohnheit der wohldosierten Zurückhaltung hat Vorteile in allen Bereichen, und sie verleiht dir oft auch eine angenehme Ausstrahlung – egal, ob bei Freunden, beim Date oder am Arbeitsplatz. Ein Mann, der immer und zu allem etwas sagen muss, der immer im Zentrum stehen muss, wirkt, als sei er ständig bemüht, etwas zu beweisen. Schweigen ist oft mächtiger, als unbedingt immer seinen Punkt zu beweisen.

Deine dosierte Zurückhaltung kann auch bewirken, dass andere neugierig auf deine Gedanken und Gefühle werden. Das Gegenteil davon wäre ungefähr Narzissmus oder das „Ich-bin-der-Mittelpunkt“-Syndrom. Du unterhältst dich mit jemandem, der gerade über seine Probleme bei der Arbeit spricht, und anstatt darauf einzugehen und Empathie zu zeigen, drehst du das Gespräch sofort auf dich und deine eigenen Probleme: „Oh, das klingt hart! Ich hatte letztes Jahr auch so eine stressige Zeit, weißt du, ich musste eine Reise nach Irland absagen, weil ich zu viel zu tun hatte. Ich, ich, ich, ich, ich.“

Eine sehr mächtige Gewohnheit ist Selbstkontrolle

Menschen, die sich selbst beherrschen, denken sorgfältig über ihre Handlungen nach. Sie vermeiden impulsive Entscheidungen, überstürztes Verhalten oder auch vorschnelle verbale Attacken. Gerade in emotional aufgeladenen Situationen können sie eher ruhig bleiben – eine Eigenschaft, die in so gut wie jeder Lebenslage von Vorteil ist. Ich wünschte, ich könnte das immer. Leider gelingt es mir nicht immer, aber ich arbeite daran.

Wer Selbstkontrolle hat, spürt viel mehr, dass er sein Leben selbst in der Hand hat, anstatt von äußeren Umständen fremdbestimmt zu werden. Das Gegenteil davon wäre eine reflexartige Aggression. Ich meine diese impulsive Art von Aggression, die hochkocht, weil man z. B. annimmt, dass der andere eine negative Absicht hat, obwohl das vielleicht gar nicht der Fall ist. Kennt ihr das? Ich nehme mich davon gar nicht aus – mir ist das auch schon passiert. Ich wurde schon aufbrausend, weil ich dachte, das Gegenüber attackiert mich jetzt. Aber es war gar nicht so gemeint.

Beispiel: Stell dir vor, jemand fragt dich in einem geschäftlichen Meeting, ob du schon an einem bestimmten Projekt gearbeitet hast. Und du interpretierst die Frage als Vorwurf, dass du faul bist oder deine Arbeit nicht machst. Vielleicht schlägt dein Herz schneller, dir wird innerlich warm, obwohl die Frage einfach nur neugierig war. Oft sind die negativen Absichten, die wir vermuten, nur Spiegelbilder unserer eigenen Unsicherheiten. Solche Missverständnisse können die Stimmung natürlich schnell kippen lassen.

Zu viel Selbstkontrolle ist aber auch nicht immer empfehlenswert, denn Dinge spontan tun oder sagen ist das Gewürz in Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Man sollte nicht jedes Wort oder jede Handlung vorab einstudieren, durchdenken und analysieren. Darum würde ich sagen: Eine Kombination aus beidem ist wohl das Beste – Selbstkontrolle gepaart mit einer gesunden Portion Spontanität.

Ein Gespür für persönliche Grenzen

Charismatische Menschen haben oft ein feines Gespür dafür, wo die Grenzen ihrer Mitmenschen liegen, und sie wissen genau, welche sie besser nicht überschreiten. Oft merkt man gar nicht, wie man unabsichtlich in die persönliche Komfortzone von anderen eindringt, die die Menschen um sich herum aufbauen.

Das kann so simpel sein wie das Verständnis, dass nicht jeder bereit ist, seine Lebensgeschichte beim ersten Treffen preiszugeben, oder überhaupt etwas Persönliches von sich preiszugeben. Oder wenn jemand von Natur aus eher still und ruhig ist, ist es vielleicht nicht die beste Idee, da herumzustochern und zu fragen: „Warum bist du denn so still? Geht’s dir nicht gut?“ Sicher meint man es gut, indem man gewisse Fragen stellt. Aber wenn der andere sie dann geflissentlich übergeht oder das Thema wechselt, ist das ein deutliches Zeichen, dass die Person nicht darauf eingehen will – aus welchen Gründen auch immer.

Charismatische Menschen haben dieses Gespür für solche Momente. Sie nehmen dann die subtile Veränderung des Gesprächs wahr und lenken es ganz unauffällig auf eine andere Ebene. Die Unterhaltung geht automatisch weiter, einfach in eine andere Richtung. Und das kann so gut sein, dass es das Gegenüber gar nicht bemerkt. Dieser Mensch schafft es einfach, bei Interaktionen eine Atmosphäre zu kreieren, in der Menschen sich wohlfühlen.

Effektive Kommunikation

Wenn ein Mann seine Worte sorgfältig wählt, kann er nicht nur präziser, sondern auch viel wirkungsvoller kommunizieren. Es ist wie mit einem präzisen Werkzeug – je genauer die Auswahl, desto besser das Ergebnis. Wenn jeder versteht, was gemeint ist, bleibt der Dialog konstruktiv, und Missverständnisse werden minimiert. Wer seine Botschaften klar formuliert, kann andere auch leichter überzeugen.

Noch etwas: Den Worten von Menschen, die gut kommunizieren, wird oft viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Ihre Ideen werden ernster genommen, sie haben in Diskussionen eine stärkere Position.

Emotionale Intelligenz

Diese Fähigkeit oder besser gesagt, diese soziale Gewohnheit, ist in meinen Augen eine der stärksten von allen. Der Unterschied zwischen emotionaler Intelligenz (EQ) und Intelligenzquotient (IQ) ist einfach: Der IQ misst die kognitiven Fähigkeiten, also alles, was mit logischem Denken, Problemlösungsfähigkeiten und den klassischen Schulfächern zu tun hat – Mathe z. B. Emotionale Intelligenz bezieht sich auf die Fähigkeit, die eigenen Emotionen sowie die Emotionen anderer zu erkennen, zu verstehen und zu steuern. Dazu gehören Empathie, Selbstregulierung und ganz allgemein soziale Fähigkeiten.

Der EQ ist entscheidend für das persönliche und berufliche Leben. Wenn du eine starke emotionale Intelligenz besitzt, kannst du deine Emotionen besser regulieren, Konflikte besser lösen, es erleichtert dir das Verständnis für andere, es hilft, Dynamiken geschickter auszubalancieren und die richtigen Worte zur richtigen Zeit zu finden. Ihr seht, warum diese Gewohnheit so stark ist. Emotionale Intelligenz ist eine, ich würde sagen, Allrounder-Fähigkeit, die alle vorherigen Punkte miteinander verbindet und verstärkt.

Eine hohe emotionale Intelligenz kann dir wirklich Türen öffnen, die andere nicht einmal bemerken. Wie gesagt: Das heißt nicht, dass du jetzt all diese sozialen Fähigkeiten in dir vereinen musst. Es ist wie immer einfach nur ein Denkanstoß.

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