Wie Gaming die kognitive Leistungsfähigkeit älterer Männer erhalten kann

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Bist du über 30 oder 40 und hast jemals darüber nachgedacht, wie du dich jung halten kannst? Fragst du dich, wie du vielleicht sogar fitter sein könntest als dein 20-jähriger Kollege? Es gibt eine Möglichkeit, die für viele wohl völlig überraschend kommt.

Liebe Freunde, an diesem Beitrag liegt mir besonders viel, weil es um eine meiner großen Leidenschaften geht. Wenn ihr nachher mit mir einverstanden seid, teilt es bitte, liked es und schreibt wie verrückt Kommentare.

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Ich bin über etwas sehr, sehr Spannendes gestolpert, das ich unbedingt an euch weitergeben möchte. Und ich kann mir vorstellen, es betrifft den einen oder anderen hier. Die Botschaft wird euch wohl gefallen. Dieses Video dürfte für alle hier spannend sein, aber besonders interessant für die etwas Reiferen unter uns – also Leute ab 30 Jahren. Denn es geht um die Jugend unseres Hirns.

In der Regel nehmen bestimmte kognitive Fähigkeiten langsam ab, wenn man etwas über die erste Frische hinaus ist. Ab 30, sagt man, wird der Geist schrittweise träger. Es ist kein abrupter, sondern eher ein schleichender Prozess, der von Person zu Person unterschiedlich ist. Lebensstil, körperliche Gesundheit, geistige Aktivitäten und auch soziale Interaktionen spielen eine Rolle für die kognitive Leistungsfähigkeit. Studien belegen, dass bestimmte Fähigkeiten, wie z. B. die Verarbeitungsgeschwindigkeit, besonders ab dem mittleren Alter – also so ab 40 oder 50 Jahren – beginnen, deutlich abzunehmen.

Falls euch das bekannt vorkommt: Habt ihr euch je gefragt, wie ihr eure geistigen Fähigkeiten gezielt verbessern könnt? Klar, Sport, Stressreduktion, Lesen oder das Erlernen neuer Fähigkeiten – das sind schon mal gute Ansätze. Aber was, wenn ich euch sage, dass es noch eine weitere Möglichkeit gibt, die nicht nur Spaß macht, sondern auch eure Reaktionsgeschwindigkeit, Problemlösungs- und Multitaskingfähigkeiten positiv beeinflussen und steigern kann?

So könnt ihr beispielsweise blitzschnell etwas auffangen, wenn es euch aus der Hand fällt, oder bestimmte komplexe Zusammenhänge rasch erfassen. Kognitive Stimulation fördert ja die geistige Leistungsfähigkeit – das ist allgemein bekannt. Weniger geläufig ist jedoch, dass auch das Spielen von Videogames dazu gehört. Zocken kann somit als eine Art Prävention gegen Krankheiten wie Alzheimer dienen.

Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber für mich als passionierte Gamerin finde ich diesen Nebeneffekt einfach fantastisch. Neben Weiterbildung oder dem Erlernen neuer Dinge ist es für mich tatsächlich die beste Waffe gegen den geistigen Verfall. Es macht mich da oben jünger.

Ich zeige euch nachher den Beweis: Gaming hat nachweislich gesundheitliche Vorteile. Das erklärt sogar dieser berühmte Arzt hier – vorausgesetzt, es wird in vernünftigen Dosen betrieben.

Dr. Mike beschreibt in seinem vielbeachteten Video, dass Videogames die Fähigkeit fördern, in drei Dimensionen zu denken, und das Gehirn weiterentwickeln. Studien zeigen, dass Gaming die Reaktionszeit und die Koordination verbessert, zwischenmenschliche Beziehungen stärkt und soziale Fähigkeiten fördert. Spieler von Strategiespielen berichten darüber hinaus von verbesserten Problemlösungsfähigkeiten und schulischen Leistungen.

„Anstatt Videospiele zu verteufeln, sollten wir herausfinden, wie wir sie zu unserem Vorteil nutzen können“, sagt Dr. Mike.

Unter dem Titel „Chirurgen sollten mehr Videogames spielen“ schreibt Mike, dass Videospiele bei bestimmten Berufen Vorteile haben können. Dazu gehören verbesserte Leistungen bei Aufgaben, die Hand-Auge-Koordination erfordern, und bessere Ergebnisse bei neuropsychologischen Tests. Gaming kann schnellere Reaktionszeiten fördern und das räumliche Vorstellungsvermögen verbessern.

Eine wegweisende Studie zeigt, dass Chirurgen, die mehr als drei Stunden pro Woche Videospiele spielen, weniger Fehler machen, schneller arbeiten und auf einem chirurgischen Trainingsgerät insgesamt besser abschneiden als Chirurgen, die nie Videospiele spielen.

Und nein, wenn wir über Gaming sprechen, meinen wir nicht die Candy-Crush-Heldinnen im Tram oder im Wartezimmer. Hier geht’s um richtiges Gaming – also Videospiele auf Konsolen und PCs.

Gaming hat ja ein Imageproblem. Für viele stehen Videospiele für Sucht, Sinnlosigkeit, vorsätzliche Verdummung und Zeitverschwendung. Natürlich kann Zocken zur Sucht führen – wie so vieles im Leben, wenn man es übertreibt. Aber wenn man im gesunden Maß spielt, zeigen Videogames laut Forschung viele positive Auswirkungen.

Oft sind es ja gerade jene Leute, die noch nie selbst gespielt haben, die über den Sinn und Unsinn von Videospielen diskutieren. Sie würden sich lieber die Weisheitszähne ziehen lassen, als einen Controller in die Hand zu nehmen. Ja, es ist leicht, etwas zu verurteilen, bevor man es selbst ausprobiert hat.

Dass Videospiele geistig träge machen, wie einige behaupten – das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Im Gegenteil: Ich zocke seit meiner Jugend. Heute spiele ich regelmäßig den Ego-Shooter Call of Duty im Team-Match, wo zwei Teams versuchen, mehr Abschüsse – rein virtuell – zu erzielen als die Gegner.

Das Tempo ist hoch: Man jongliert gleichzeitig mit Kamerasteuerung, Bewegung, Ziel, Schieß- und Sprungknopf sowie dem Waffenwechsel. Ich übertreibe wirklich nicht – das fühlt sich an wie ein Feuerwerk der geistigen Sinne!

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