Damit kommen Männer besser klar, als Frauen

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In der heutigen Medienlandschaft wird ja sehr oft davon geschrieben und auch in der Gesellschaft davon gesprochen, was Frauen alles viel besser können als unsere männlichen Zeitgenossen und auch, warum Männer ein gesellschaftliches Problem sind. Ich treffe immer wieder auf Schlagzeilen wie diese, und da dachte ich mir: Heute kehren wir es mal um und machen ein Video über Dinge, die Frauen nicht so gut können wie Männer und die auch negative Konsequenzen haben können. Dinge, mit denen Frauen nicht klarkommen, Männer aber schon, mit denen sie einfach besser umgehen.

Und wenn ihr die folgenden Punkte auch schon bemerkt habt, schreibt’s mir unbedingt in die Kommentare. Ja, und eines vorweg: Ich finde es wunderbar, dass Männer und Frauen unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Männer und Frauen ergänzen sich. Sie müssen nicht immer alles gleich gut können. Ich möchte gar nicht alles können, was ein Mann kann. Ich anerkenne, dass Männer gewisse Dinge besser können. Und umgekehrt gibt es Dinge, die Frauen besser können. Natürlich spreche ich jetzt in diesem Video von Tendenzen und nicht von jeder einzelnen Frau oder jedem einzelnen Mann auf der Welt.

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Nummer 1: Frauen fällt es schwer, Konflikte kühl zu betrachten.
Männer schaffen es oft besser, in Streitsituationen eine gewisse Distanz zu wahren. Frauen können das oft nicht so leicht, weil sie emotional häufig stärker involviert sind. Das heißt nicht, dass Männer automatisch besser streiten. Aber der Punkt ist: Männer lassen tendenziell Probleme oft schneller los und finden einfacher zur Normalität zurück. Genau das ist bei Freundschaften und auch bei Beziehungen ein großer Vorteil. Probleme belasten nicht länger als nötig. Frauen hingegen halten länger an Problemen fest, was die Situation für alle Beteiligten belastender machen kann – und das eben länger als nötig.

Nummer 2: Frauen können nicht vergessen.
Ja, sie sind nachtragend. Frauen können jahrelang auf einem Fehler herumreiten. Männer vergessen bemerkenswert schnell. Macht die Partnerin zum Beispiel etwas falsch, ärgert er sich, man spricht vielleicht darüber, dann ist es vergessen und die Sache ist erledigt und abgehakt. Anders als Männer vergessen Frauen nie. Sie rufen ihren Partnern einen Fehler auch sieben Jahre später noch in Erinnerung. Beispielsweise in Momenten, in denen sein schlechtes Gewissen für ihre Zwecke von Vorteil ist.

Und jetzt verrate ich euch etwas – aber ihr habt es nicht von mir: Manchmal ergänzt sie dann die ganze Geschichte einfach, um sie noch überzeugender zu machen. Schließlich ist sie davon überzeugt, dass sie damals ja im Recht war. Und weil er den Vorfall längst vergessen hat, kann er gar nicht mehr sagen, ob das alles so stimmt. Kommt euch das vielleicht bekannt vor, liebe Männer?

Nummer 3: Frauen tun sich schwer damit, sich auf Risiken einzulassen.
Männer gehen tendenziell größere Risiken ein, sei es im Beruf, beim Sport oder im Alltag. Frauen hingegen sind oft vorsichtiger und wägen Entscheidungen länger ab. Das ist kein Zufall, sondern lässt sich evolutionär erklären. Historisch gesehen waren Männer oft Jäger und Beschützer. Um diese Rollen zu erfüllen, mussten sie Risiken eingehen, Herausforderungen erkennen und bewältigen – und das oft unter gefährlichen Bedingungen. Diese Anpassung war überlebenswichtig für die ganze Gemeinschaft und hat das männliche Gehirn geprägt.

Dazu kommt noch: Bei Männern aktiviert die Bewältigung von Herausforderungen das Belohnungssystem im Gehirn. Wenn sie eine riskante Aufgabe lösen, dann schüttet ihr Gehirn Dopamin aus – eine Art natürliches Erfolgserlebnis, das sie dazu antreibt, immer wieder Risiken einzugehen. Es ist wie ein positives Feedback, das sie durch ihr eigenes System erhalten.

Nummer 4: Frauen können schlechter mit Ablehnung umgehen.
Ein sehr spannender Punkt, den viele von euch bestimmt schon bemerkt haben. Frauen neigen dazu, Ablehnung stärker persönlich zu nehmen als Männer. Männer haben tendenziell eine dickere Haut, wenn es um Zurückweisung geht. Ein Mann kann beispielsweise auf eine Frau zugehen, sie ansprechen und abgewiesen werden. Klar, das kratzt am Ego, aber meistens bleibt es nicht lange hängen. Er geht zum nächsten Versuch über, ohne groß darüber nachzudenken.

Bei Frauen hingegen hinterlässt Ablehnung oft tiefere Spuren. Sie denken länger darüber nach, analysieren die Situation und hinterfragen sich selbst. Warum hat er das gesagt? Was stimmt mit mir nicht? Das gilt nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern auch in beruflichen und sozialen Kontexten. Ein Grund dafür könnte sein, dass Frauen stärker auf soziale Bestätigung angewiesen sind. Ihr Selbstwertgefühl ist oft enger mit der Meinung anderer verknüpft, was sie anfälliger für negative Rückmeldungen macht.

Nummer 5: Frauen haben Schwierigkeiten, Dinge klar zu benennen.
Wenn ein Mann ein Problem hat, spricht er es meistens direkt an. Er sagt, was ihn stört, und sucht nach einer Lösung. Frauen hingegen neigen dazu, um den heißen Brei herumzureden oder erwarten, dass andere ihre Bedürfnisse von selbst erkennen. Ein Klassiker: „Mir geht’s gut“ – dabei ist eigentlich das Gegenteil der Fall. Viele Frauen erwarten, dass ihr Partner ihre Gefühle intuitiv versteht, ohne dass sie diese explizit äußern müssen. Das führt natürlich oft zu Missverständnissen. Männer sind in dieser Hinsicht einfacher gestrickt: Problem erkannt, Problem angesprochen, Problem gelöst – zumindest in der Theorie.

Nummer 6: Frauen können schlechter alleine sein.
Frauen haben oft ein stärkeres Bedürfnis nach sozialer Nähe und Austausch. Sie suchen häufiger Kontakt zu anderen, um sich zu vernetzen oder emotional unterstützt zu fühlen. Männer hingegen können besser alleine klarkommen. Sie genießen ihre Zeit für sich selbst und fühlen sich weniger schnell isoliert. Das bedeutet nicht, dass Männer keine sozialen Kontakte brauchen, aber sie sind weniger abhängig davon, ständig in Kommunikation mit anderen zu sein.

Ein Mann kann beispielsweise ein ganzes Wochenende alleine verbringen und ist völlig zufrieden damit, ein bisschen zu zocken, ein Buch zu lesen oder einfach vor sich hin zu werkeln. Frauen hingegen fühlen sich in solchen Situationen oft schnell einsam und suchen den Austausch mit Freunden oder Familie.

Nummer 7: Frauen tun sich schwer, Grenzen zu setzen.
Ein weiterer Punkt, bei dem Männer oft die Nase vorn haben, ist die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen. Männer sagen häufiger „Nein“, wenn sie etwas nicht wollen oder wenn es ihnen zu viel wird. Frauen hingegen neigen dazu, ihre eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen, um anderen zu gefallen oder Konflikte zu vermeiden. Sie haben oft das Bedürfnis, es allen recht zu machen, und vergessen dabei ihre eigenen Grenzen.

Das kann dazu führen, dass sie sich überfordern und letztlich unzufrieden sind. Männer hingegen gehen oft pragmatischer mit solchen Situationen um. Sie machen deutlich, was sie wollen und was nicht – ohne sich dafür zu rechtfertigen.

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