Erheblich attraktiver wirken. So geht’s

0
2475

Heute zeige ich euch ein paar einfache Kniffe, wie man besser aussieht als andere Männer – und zwar nicht nur in Bezug auf das äußere Erscheinungsbild, sondern auch anhand von psychologischen Effekten, mit denen ihr eure Attraktivität maximieren könnt. Wenn ihr euch also von anderen abheben wollt, bitte einmal gemütlich zurücklehnen.

Ich benutze einige Tricks, um meine Ausstrahlung – die von innen und die von außen – zu optimieren. Natürlich, und ich will ehrlich sein, funktioniert das mal mehr und mal weniger, aber man hat es grundsätzlich in der Hand, seine eigene Attraktivität zu maximieren. Und mir ist völlig bewusst, dass es Frauen ein bisschen einfacher fällt, besonders was das äußere Erscheinungsbild anbelangt. Sie haben viel mehr Möglichkeiten, mit Make-up ihr Aussehen zu verbessern oder zu verändern. Aber trotzdem gibt es ein paar solcher Tricks auch für Männer, einige einfache Wege, die du in deine tägliche Routine integrieren kannst, falls das dein Ziel ist.

Anzeige

Ich kenne einige Männer, die einfach gerne ein bisschen besser aussehen und attraktiver wirken wollen, aber sie wissen nicht genau, wie sie das erreichen können. Und dabei geht es längst nicht nur um die Damenwelt. Auch im Berufsleben hat derjenige, der insgesamt ein bisschen anziehender oder attraktiver wirkt als der Konkurrent, einen Vorteil. Wichtig ist, man tut das ja nicht nur für andere oder hauptsächlich nicht für andere – vor allem geht es doch auch darum, dass man sich selbst gut fühlt.

Ja, und einige werden sicher jetzt kommentieren: „Geld macht dich attraktiver, also in Bezug auf Frauen.“ Das bestreite ich nicht. Es kann definitiv die Attraktivität beeinflussen, weil es ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität vermittelt. Aber Geld ist natürlich lange nicht der einzige Faktor, der zählt.

In diesem Beitrag werde ich zuerst die äußeren Merkmale, also die sofort sichtbaren, die du maximieren kannst, ansprechen und danach die psychologischen Effekte auf deine Mitmenschen, die je nachdem sogar noch wichtiger sind und die du beeinflussen kannst. Dazu gehört meiner Meinung nach der wichtigste Punkt – und der kommt ganz am Schluss.

Nummer eins, total banal und einfach: Ein Lächeln. Mit einem Lächeln gewinnst du die Leute. Viele Studien zeigen, dass Menschen, die lächeln, als attraktiver wahrgenommen werden im Gegensatz zu Menschen, die ein neutrales Gesicht haben – und auch als vertrauenswürdiger. Ich weiß nicht, ob euch das auch schon aufgefallen ist, aber es gibt so viele Leute, die mit einem frustrierten oder total ernsten Gesichtsausdruck durchs Leben gehen und die merken es gar nicht. Ja, einige haben vielleicht einen Grund dazu, aber sehr viele eben auch nicht. Du kannst dich abheben von der Masse und attraktiver wirken, indem du einfach manchmal dein Lächeln zeigst. Ein echtes Lächeln hebt übrigens auch deine Laune, weil es gleichzeitig ein Signal an dein Gehirn sendet, das deine Stimmung tatsächlich verbessern kann.

Weiter kannst du deine Attraktivität maximieren, natürlich durch deine äußere Erscheinung. Hier achte auf drei Punkte: Deine Gesichtszüge – die kannst du ja nicht ändern – aber erstens, wähle eine Frisur, die zu deinem Gesicht passt. Sie kann die Proportionen deines Gesichts ausgleichen, bestimmte Gesichtszüge betonen und dein Gesicht weicher und attraktiver wirken lassen. Ich sage, meine Frisur trägt sicher bis zu 20 oder vielleicht 30 % zur Verbesserung meines Gesamterscheinungsbildes bei. Ein erfahrener Friseur kann dir dabei helfen, die ideale Frisur für deinen Kopf zu finden.

Zweitens: Dazu gehört auch, die Körperbehaarung insgesamt unter Kontrolle zu halten. Und somit, liebe Jungs, betreten wir ein heikles Thema, und zwar in Richtung Kronjuwelen. Ihr könnt euch nämlich noch so lange einen schönen Haarschnitt verpassen oder ein schickes Hemd tragen, aber wenn es dann zur Sache geht und es sieht aus wie Chewbacca, dann rennt sie schreiend davon.

Gepflegte Erscheinung – das Gleiche gilt für Kleidung. Kleider machen Leute. Mit der richtigen Kleidung kann man so viel herausholen, das habe ich in einem separaten Video schon besprochen. Darum nur kurz: Probiere einen Stil und einen Schnitt, der spezifisch dir passt, deiner Körperform, der deine Persönlichkeit unterstreicht. Du musst nicht der modischste Mann im Raum sein, aber gut sitzende Kleidung macht einen großen Unterschied.

Auch der Geruchssinn hat einen riesigen Einfluss auf unsere Wahrnehmung von Attraktivität. In einem bekannten Experiment wurden drei Männer unter verschiedenen Duftbedingungen von Frauen getestet, also „beschnüffelt“. Die Frauen hatten verbundene Augen. Der erste trug ein dezentes Parfüm, das einen angenehmen Duft ausstrahlte. Der zweite wurde mit Zwiebeln eingerieben, und der dritte hatte gar keinen Duft, also nur seinen körpereigenen. Der Mann mit dem leichten Parfüm wurde klar bevorzugt, während der Mann mit dem „Zwiebelgeruch“ als unangenehm empfunden wurde. Der Mann ganz ohne Duft wurde neutral beurteilt, was zeigt, dass ein angenehmer Duft einen positiven Unterschied machen kann.

Ja, und bevor wir zu den psychologischen Effekten kommen, zuerst noch ein wichtiger Faktor: Um optisch besser auszusehen als die meisten anderen Männer, achte auf deinen Körper. Der Unterschied ist sichtbar, gerade wenn man etwas älter ist, also 40, 50, 60 und aufwärts. Treibe regelmäßig Sport, einschließlich Cardio und Muskelaufbau. Studien zeigen, dass Männer ab 40 Jahren durchschnittlich 1 bis 2 % Muskelmasse pro Jahr verlieren, wenn sie nicht regelmäßig trainieren. Fitness, Kondition, Muskeldefinition – all das nimmt ab.

Ein Bericht der WHO von 2022 besagt, dass knapp 60 % der Erwachsenen in Europa entweder übergewichtig oder fettleibig sind. Besonders Männer über 40 haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, fettleibig zu sein. Wenn du also über 40 bist und körperlich fit, dann bist du wahrscheinlich im oberen Bereich, je nach deinem Fitnesslevel vielleicht sogar unter den Top 10 % der Männer in deiner Altersgruppe. Fitness ist ein klarer Vorteil, um besser auszusehen und sich besser zu fühlen als andere.

Kleines Beispiel: Robert Kennedy Jr. – 70-jährig, sieht man einen Mann um die 50, 60 oder 70, der so aussieht ohne sein Shirt, dann ist das doch eher eine Seltenheit. Ja, es sei denn, man hat eine Krankheit. Klar, unsere Körpergröße, die können wir nicht ändern, aber abgesehen davon liegt es in unserer Hand, wie wir körperlich aussehen. Schade finde ich, dass viele ihren Körper irgendwie abschreiben, nur weil sie älter werden, und dann vorzeitig altern. Sie haben wahrscheinlich mehr Schmerzen, weniger Energie, und auch ihr Schlaf ist wahrscheinlich schlechter.

Wir kommen zu den psychologischen Effekten, die darüber entscheiden, dass du als attraktiver gesehen wirst als andere – und jetzt wird es spannend. Ein Punkt ist der „Cheerleader-Effekt“. Er beschreibt das Phänomen, dass Menschen innerhalb einer Gruppe attraktiver wahrgenommen werden als wenn dieselben Personen einzeln betrachtet werden. Das liegt daran, dass das Gehirn die positive Gesamtwahrnehmung der Gruppe auf die einzelnen Mitglieder überträgt. Kurz gesagt, die Gruppe hebt die Stärken hervor und schwächt die Schwächen ab, sodass jeder Beteiligte vorteilhafter erscheint.

Warum ist das relevant für dich? Wenn du als Individuum in sozialen oder beruflichen Situationen attraktiver werden möchtest, kannst du den Cheerleader-Effekt zu deinem Vorteil nutzen. Wenn du dich also in Gruppenaktivitäten einbringst, die positiv wahrgenommen werden, kannst du von dieser Wahrnehmung profitieren. Das kann bei Verhandlungen, Präsentationen, Netzwerkanlässen oder Events der Fall sein. Natürlich ist das eine kurzfristige Strategie. Verlass dich nicht auf diesen einen Effekt, denn irgendwann bist du vielleicht alleine und hast eine individuelle Aktivität, unabhängig von der Gruppe. Aber nimm es als Denkanstoß.

Vielleicht habt ihr schon vom Serial-Position-Effekt gehört. Das ist ein psychologisches Phänomen, das beschreibt, wie wir Informationen verarbeiten und uns an Dinge erinnern: An Dinge, die wir als erstes sehen oder erleben, und an Dinge, die wir als letztes erleben, erinnern wir uns am besten. Alles, was dazwischen liegt, verblasst oft, oder wir erinnern uns viel weniger stark daran. Für Männer, die ihren Eindruck maximieren wollen, ist das besonders wichtig. In sozialen Situationen, sei es nun ein Date, ein Vorstellungsgespräch oder ein Treffen mit Freunden, kann man den ersten und den letzten Moment zu seinem Vorteil nutzen.

Für den ersten Eindruck – und das ist ja nichts Neues – fokussiert man auf Dinge wie Körpersprache, aufrecht stehen oder sitzen, Augenkontakt halten, präsent sein und all diese Dinge. Das wirkt einladend. Der letzte Eindruck ist aber genauso wichtig, denn er hinterlässt das, was wir mitnehmen, wenn wir uns an dich zurückerinnern. Was du tun kannst, ist beispielsweise kurz die Highlights des Gesprächs zusammenzufassen. Das zeigt, dass du aufmerksam warst und die Situation ernst nimmst. Oder verabschiede dich mit einem festen Händedruck oder mit einem Lächeln. Sag etwas Nettes zum Abschied. Nimm dir auf jeden Fall Zeit für den Abschied, denn Hektik kann den positiven Eindruck schmälern.

Was du auch tun kannst, um den letzten Eindruck zu maximieren – auch wenn es vielleicht schwierig ist – du beendest eine Konversation genau dann, wenn sie auf einem Höhepunkt ist, also wenn sie am besten ist. Das mag vielleicht zuerst kontraintuitiv klingen, aber es ist psychologisch eine der effektivsten Methoden, um einen bleibenden, positiven Eindruck zu hinterlassen. Achte auf die Signale: Wenn die Stimmung besonders gut ist oder wenn du merkst, dass ihr eine starke Verbindung habt, sei es durch einen gemeinsamen Lacher oder durch einen guten Gedankenaustausch, dann könnte das der perfekte Moment sein, die Konversation zu beenden. Denn das ist der Moment, der am besten hängen bleibt. Dein Gegenüber wird dich und die gesamte Interaktion in einem besseren Licht sehen, weil der letzte Eindruck ein Höhepunkt war.

Gehen, wenn es am besten ist – das ist ja eine alte Weisheit. Das heißt nicht, dass du von jetzt an nach jeder Begrüßung immer gleich wieder abhauen sollst. Klar, das fordert eine Portion Selbstbewusstsein und auch Übung. Aber statt weiterzumachen und zu riskieren, dass die Stimmung irgendwann vielleicht abflacht, kannst du mit deinem freundlichen Abschied ein Zeichen setzen: „Das war ein richtig tolles Gespräch. Lass uns das bald wiederholen. Leider muss ich los, aber ich freue mich schon darauf, das nächste Mal weiterzusprechen.“

Mit dieser Technik behältst du übrigens auch die Kontrolle über die Situation. Ja, das waren ein paar Denkanstöße. Ich hoffe, sie haben dir geholfen, falls das dein Ziel ist.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein