Es gibt drei Typen von Frauen, die du als Mann vermeiden solltest, mit denen du besser keine Beziehung eingehst und auch nicht heiratest, weil es vorhersehbar ist, dass du mit dieser Frau nicht glücklich wirst.
Neulich hat mich jemand gefragt, ob es einen bestimmten Typ Frau gibt, den man unbedingt vermeiden sollte. Danke für die Frage, das ist eine gute Frage.
Wichtig ist mir zu betonen: Es geht nicht darum, Frauen herunterzumachen. Es gibt unzählige wunderbare Frauen da draußen. Aber es gibt Menschen, die charakterliche Eigenschaften besitzen, die eine Beziehung massiv belasten und erschweren können, und um die man besser einen Bogen macht. Manchmal muss man halt einfach seine eigenen „Issues“ – also seine eigenen Probleme – zuerst lösen, bevor man eine Partnerschaft eingeht.
Ich werde euch zuerst zwei eher gängige Typen vorstellen. Dabei werde ich nicht zu lange verweilen, weil ich es schon in einem anderen Video besprochen habe. Ich habe euch das Video in der Beschreibung verlinkt. Anschließend werde ich auf den dritten Typ etwas intensiver eingehen, weil dieser weniger offensichtlich ist und nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar.
Der erste Typ, den man vermeiden sollte, weil es die Beziehung erschwert und in den wenigsten Fällen zu langfristiger Harmonie führt, ist, wenn eine Frau sehr unsicher ist. Natürlich sind wir alle manchmal unsicher – über das, was wir sagen oder wie wir auf andere wirken. Aber ungesund wird es, wenn diese Unsicherheit ihr Leben und eure Beziehung bestimmt.
Unsichere Frauen haben Schwierigkeiten, Vertrauen aufzubauen, was dann immer wieder zu Missverständnissen und Konflikten führt. Oft ist sie dann auch rasch eifersüchtig, auch wenn es keinen Grund dafür gibt. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein kann dazu führen, dass sie sich schnell in die Defensive gedrängt fühlt, wodurch häufiger Streitigkeiten entstehen. Es kann auch im Weg stehen beim Aufbau einer tieferen Bindung mit dir, weil sie sich nicht voll und ganz auf die Beziehung einlassen kann. All das kann sehr belastend sein.
Der zweite Typ ist die Frau, die von Aufmerksamkeit abhängig ist. Auch das ist eine „Red Flag“. Natürlich ist in einer Beziehung einer immer ein bisschen mehr im Zentrum als der andere, das ist ganz natürlich. Aber wenn sie süchtig nach Aufmerksamkeit ist, will sie ständig im Mittelpunkt stehen, und deine Bedürfnisse werden in den Hintergrund gedrängt und vernachlässigt. Du musst ständig ihre Bedürfnisse erfüllen und auf sie eingehen.
Weiterhin kann eine aufmerksamkeitsabhängige Frau dir das Gefühl geben, nie genug zu sein. Solche Menschen neigen auch dazu, dramatische Situationen zu schaffen, nur um im Mittelpunkt zu stehen. Eine solche Person kann sich nur selbst ändern oder heilen. Du kannst da – auch als liebevollster Partner – oft wenig ausrichten. Das muss von ihr kommen.
Es gäbe natürlich noch viele weitere Persönlichkeitsmerkmale, die eine Beziehung schwierig machen. Ich beschränke mich jetzt aber aus Zeitgründen auf diese drei.
Und der nächste Typ ist wichtig, weil er oft übersehen wird oder eben auf den ersten Blick nicht sichtbar ist: Ich spreche von Frauen, die eine bestimmte Weltanschauung oder Lebenseinstellung vertreten, mit der man als Mann oft nicht glücklich wird.
Es gibt ja diesen Satz, der das ganz gut zusammenfasst, und den hört man ziemlich häufig in der Gesellschaft. Ich höre ihn auch oft von Frauen sagen: „Männer werden von Frauen verändert – und oft zum Besseren.“
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Dass Frauen Männer ein bisschen verändern wollen, ist natürlich. Und das ist auch nichts Dramatisches, es gehört zum Mann-Frau-Kosmos irgendwie dazu. Es geht hier um die moralische Erhöhung, die oft damit einhergeht, wenn Frauen meinen, sie verändern Männer zum Besseren.
Zuerst die Gründe, warum Frauen so denken: Die sind vielfältig. Frauen bringen oft Einfühlungsvermögen in Beziehungen ein. Wenn Männer mit einfühlsamen Partnerinnen zusammen sind, können sie lernen, ihre eigenen Emotionen besser zu kommunizieren und auszudrücken. Frauen sind häufig kommunikativer. Da liegt die Vorstellung nahe, dass sie Männer ermutigen könnten, ihre eigene Kommunikation zu verbessern.
Weiter legen viele Frauen großen Wert auf Gesundheit. Das kann Männer dazu motivieren, gesündere Lebensgewohnheiten anzunehmen. Frauen achten oft sehr auf die Einrichtung zu Hause. Sie geben sich große Mühe, dass alles passt und alles blitzblank sauber ist. Es geht bei all dem oft darum, ihre Partner dazu zu inspirieren, bei diesen Dingen besser mitzuwirken – so wie sie selbst.
All diese Punkte können durchaus zutreffen. Es ist unbestreitbar, dass ein Partner dazu beitragen kann, dass der andere sich zum Besseren verändert. In einer guten Beziehung ergänzt man sich und motiviert den anderen, sich selbst zu optimieren.
Nur: Diese Vorstellung, dass Frauen Männer oft zum Besseren verändern, ist selbstgerecht. Denn diese Haltung impliziert eigentlich, dass Frauen überlegene Fähigkeiten haben. Das ist eine übertriebene Selbstwahrnehmung.
Wenn man davon überzeugt ist, dass Frauen Männer zum Besseren verändern, drückt das ja aus, dass Frauen sich für das grundsätzlich bessere Wesen halten. Sie sehen sich als unfehlbar und müssen sich nie selbst hinterfragen. Es ist immer der andere, der Verbesserung und Veränderung nötig hat.
Diese Haltung führt zwangsläufig zu einer extremen Schieflage in einer Beziehung. Sie ignoriert, dass persönliches Wachstum und Veränderung in einer Beziehung von beiden abhängen und nicht nur von einem Geschlecht auf das andere projiziert werden können.
Diese Haltung sagt auch aus, dass Männer offenbar ohne den Einfluss von Frauen nicht in der Lage sind, sich selbst zu verbessern oder sich weiterzuentwickeln. Das offenbart eine bevormundende Denkweise.
Jetzt der interessante Punkt: Die vorhin erwähnten Argumente, mit denen Frauen diese Denkweise oft rechtfertigen, sind im Großen und Ganzen einfach Geschlechterunterschiede, die von Natur aus existieren.
Frauen sind tendenziell kommunikativer, fürsorglicher und empathischer. Sie sind die „Nestbauer“. Frauen setzen sich oft intensiv für ein heimeliges Zuhause ein. Sie können tagelang nach den perfekten Kissen, Kerzen oder der idealen Kaffeetasse suchen. Sauberkeit im Zuhause ist ihnen sehr wichtig. Daher halten sie das Zuhause gerne sauber und in Schuss.
Damit gestalten sie das Leben ihrer Männer heimeliger und wohliger. Warum erwähne ich all diese Beispiele? Weil hinter all diesen Punkten häufig eine egoistische Motivation steckt.
Für diese Aussage gibt es wohl einen Shitstorm, aber ich nehme mich selbst dabei gar nicht aus. Ich will auch, dass mein Zuhause total heimelig ist, und darum betreibe ich einen beträchtlichen Aufwand – mit Pflanzen, Kissen und weiß der Kuckuck was. Frauen möchten, dass das Zuhause so aussieht, wie sie es sich vorstellen.
All diese Dinge – die blumige Sprache, die Homedeko, das übermäßige Putzen – tun Frauen größtenteils für sich selbst. Dem Mann ist es doch völlig egal, ob die Sofakissen an den letzten Mexiko-Urlaub erinnern oder ein paar Haare in der Dusche liegen. Männer geben oft einfach nach, wenn ihre Frauen etwas fordern oder wollen – nicht unbedingt, weil sie davon überzeugt sind, sondern weil sie einfach ihren Frieden haben wollen.
Aber als Frau sollte man nicht so tun, als seien die eigenen anspruchsvollen Standards eine Art weibliche Überlegenheit oder eine engelhafte Sensibilität. Letztlich tut man das vor allem für sich selbst.
Noch einmal: Ich sage überhaupt nicht, dass das etwas Negatives ist – im Gegenteil. Der Punkt ist: Man sollte nicht davon ausgehen, dass Männer weniger kultiviert oder sensibel sind oder eben verbesserungswürdig, nur weil sie andere Prioritäten haben oder weniger strenge Ansprüche.
Die eigenen Verhaltensweisen, Standards und Empfindlichkeiten sind nicht unbedingt besser – sie sind einfach anders.
Wenn Frauen glauben, dass sie Männer oft zum Besseren verändern oder verändern müssen, impliziert das ja, dass dieser Mann nicht gut genug ist, so wie er ist – und vor allem, dass er nicht so gut ist wie die „heilige Frau“, die angeblich nicht verbesserungswürdig ist.
Ich finde, es ist eine überholte Vorstellung von Beziehungen, anzunehmen, dass Frauen die Hauptverantwortung für das emotionale Wohl und die moralische Entwicklung ihrer Partner tragen – oder dass wir Frauen grundsätzlich die besseren Menschen sind, wie ja vielerorts heute angenommen wird.
Wir sind alles Individuen, und es kommt immer auf den individuellen Charakter einer Person an. Der Fehler liegt darin, Unterschiede bei den Geschlechtern als Defizite zu interpretieren: „Ihm fehlt es an Kultiviertheit. Ihm mangelt es an Geschmack. Er hat kein Auge für Sauberkeit. Seine Kommunikation ist einsilbig oder unsensibel.“
Ich denke, es wäre besser, Unterschiede nicht als Defizite zu sehen, sondern sie zu akzeptieren. Denn dann ist man auch weniger frustriert, wenn es mal nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat, und seine Erwartungen nicht erfüllt werden.
Zurück zum Ursprung: Ich bin jetzt für meine Argumentation etwas abgeschweift. Vermeide also, wenn immer möglich, Frauen, die sich selbst als Missionarinnen der Verbesserung sehen.
Eine Partnerschaft sollte keine Baustelle sein. Wenn du eine triffst, die glaubt, sie könne dich zum Besseren verändern, denk zweimal nach. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie nicht in der Lage ist, dich so zu schätzen und zu lieben, wie du bist.













